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Bewohnerbeirat

Aktuelle Informationen in der Corona-Zeit

Besuchs-und Ausgangsregelung (gültig ab 06.07.2020)

Mit Änderung der Corona-Verordnung zum 01.07.2020 wird das Besuchskonzept erneut angepasst. Es gilt bis auf 11. (Regelungen Betreutes Wohnen) für den vollstationären Pflegebereich in den Heimen der Stiftung. Die Schutzmaßnahmen werden weitgehend gelockert. Das bisherige Konzept gilt bis einschließlich 05.07.20. Bis dahin sind Besuche telefonisch Mo. - Fr. unter Tel. 07141/9306-127 oder per E-Mail unter Besuch(at)stiftung-ev-altenheim.de zu vereinbaren.

1. Weiterhin besondere Schutzbedürftigkeit von Bewohnern.

Zum Schutz der Menschen in den Einrichtungen bedarf es aber weiterhin geeigneter Schutzmaßnahmen.- Bewohnerinnen und Bewohner unserer Heime gehören aufgrund ihres Alters und/oder des Vorliegens von Vorerkrankungen (z.B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) zu dem Personenkreis mit erhöhtem Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf. Darüber hinaus besteht bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Einrichtung aufgrund der gemeinsamen räumlichen Unterbringung, der Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und der körperlichen Nähe bei pflegerischen Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für eine Infektion. Es muss davon ausgegangen werden, dass erst wenn ein wirksamer medizinischer Schutz (Impfung oder Medikament) gegen das Coronavirus eingesetzt werden kann, auf besondere Schutzmaßnahmen verzichtet werden kann.

2. Besuchsvoraussetzungen bzw. Ausschlüsse

Der Besuch muss vom Bewohner gewünscht sein. Eine Anmeldung bzw. ein Termin ist nicht mehr erforderlich.

Der Besuch ist nicht gestattet durch Personen,

  • die in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  • die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur ab 37,5 Grad aufweisen.

3. Verhaltens- und Hygieneregeln zu Besuchen

Besucher im Albert-Knapp-Heim haben zu Öffnungszeiten des Empfangs ausschließlich Zutritt über den Eingang am Parkplatz. Die Besucher warten im notwendigen min. 1,5 m Abstand vor der Eingangstür, bis sie zu einem Zutritt durch Mitarbeitende am Empfang aufgefordert werden. Mitarbeitende haben mittels Code ausschließlichen Zutritt über den Zugang am Lieferanteneingang.

Besucher im Gerok-und Geschwister-Cluss-Heim haben zu den Besuchen Zutritt über den Haupteingang des Geschwister-Cluss-Heims oder über den Eingang von der Tiefgarage. Mitarbeitende und Mieter des Betreuten Wohnens haben mittels Code Zutritt zum Nordeingang, ebenfalls zur Tiefgarage.

Vor oder beim Betreten der Einrichtung ist eine gründliche Händedesinfektion durchzuführen. Besucherinnen und Besucher haben zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner während des gesamten Aufenthalts in den Heimen eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist. Eine etwaige Unzumutbarkeit ist spätestens bei der Anmeldung anzusprechen.

Die Alltagsmaske oder ein vergleichbarer Mund-Nasen-Schutz ist von den Besuchern selbst mitzubringen.

In besonderen Fällen kann für die Besucher das Tragen eines Visiers ohne eine Mund-Nasen-Bedeckung genehmigt werden. Allerdings ist in solchen Fällen ein Mindestabstand von 2 Metern erforderlich. Es muss darauf hingewiesen werden, dass das RKI Visiere als den MNB nicht gleichwertig bezeichnet, da der Mund-Nasen-Bereich damit nicht abgedeckt wird. Die Genehmigung durch die Heimleitung erfolgt deshalb vorwiegend nur bei Besuchern von Bewohnern mit einer dementiellen Erkrankung oder bei Schwerhörigkeit zur besseren Erkennbarkeit der Mimik bzw. klarer hörbarer Sprache. Der Erwerb eines Visiers wird mit 5 € berechnet. Dieses kann nach Desinfektion wiederverwendet werden.

Es ist einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Personen zu wahren, es sei denn, die Besucher sind mit der anderen Person in gerader Line verwandt oder deren Schwester/Bruder/(Groß-)Tante oder Onkel/(Groß-)Nichte oder Neffe oder leben im gleichen Haushalt (nur bei Kurzzeitpflege) oder sind Ehegatte/Lebenspartner/Partner einer der vorgenannten Personen.

Sofern der Mindestabstand von nicht unter die Ausnahmen fallenden Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. bei einer Sterbebegleitung oder zum Zwecke einer Krisenbewältigung), ist zusätzlich ein Schutzkittel zu tragen. Bei in Quarantäne befindlichen Bewohnern ist die dafür erforderliche komplette Schutzkleidung anzulegen und fachgerecht abzulegen. Hierzu werden Besucher vom Personal eigens unterwiesen.

Zur Entsorgung von Einmalartikeln sind im Empfangsbereich Mülleimer zum berührungslosen Abwurf aufgestellt.

Die Besucher werden beim Zutritt mittels Aushang über die erforderlichen Schutzmaßnahmen informiert. Mit der Registrierung erhalten Sie ein entsprechendes Formblatt (Anlage), dessen inhaltliche Erfassung und die Versicherung der Einhaltung durch Unterschrift bestätigt wird.

Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden die Besucherinnen und Besucher zunächst an die Verhaltens- und Hygieneregeln erinnert; werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson des Heims verwiesen und ein zeitlich begrenztes Besuchsverbot für diese Person, ausgesprochen werden.

4. Erfassung der Besuchsdaten

Zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung sind weiterhin die Daten der Besucher in gewohnter Weise zu erfassen. Die Datenblätter werden am Empfang abgelegt und vier Wochen nach deren Erhebung vernichtet ( Schredder), bzw. im Computer gelöscht.

5. Besucherzahl

Täglich dürfen Bewohner Besuch von zwei Personen erhalten. Im Ausnahmefall kann die Heimleitung eine größere Zahl von Besuchern zulassen (z.B. Geburtstagsfeier).

6. Besuchsdauer und- Zeiten

Die Besuchsdauer ist nicht mehr begrenzt. Grundsätzlich dürfen diese auch zu jeder Tageszeit stattfinden. Allerdings bleibt weiterhin die Pflicht zur Registrierung der Besucher, weshalb wir solches nur zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten des Empfangs leisten können. Im Gerok-und Geschwister-Cluss-Heim muss dies zumindest zeitweise vom Pflege-und Betreuungspersonal geleistet werden. Die Zeiten des Empfangs sind deshalb wie folgt festgelegt:

Albert-Knapp-Heim:                                Mo.-Fr.              9.00 Uhr bis 17.00 Uhr –

                                                                Sa.+ So. + FT 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Gerok-und Geschwister Cluss-Heim:     Mo.-So.           10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Durch die intensivere Pflegetätigkeit, Besuche von Therapeuten und Gruppenangebote der Sozialen Betreuung oder Gottesdienste bzw. Andachten sind die Vormittage oft gefüllt. Deshalb bitten wir vorwiegend Nachmittagsbesuche abzustatten.

7. Besuchsorte

Es sind regelhaft Zimmerbesuche vorgesehen. Sofern der Wunsch besteht an einem zentralen Ort einen Besuch durchzuführen, kann dies vom Empfang aus organisiert werden. Im Albert-Knapp-Heim im Festsaal oder auf der Terrasse hinter dem Festsaal, im Gerok-und Geschwister-Cluss-Heim im Begegnungsraum oder auf den Terrassen vor dem Gerokheim bzw. vor dem Geschwister-Cluss-Heim können solche zentralen Besuche stattfinden.

Für die Besucher ist der Zutritt zu den sonstigen Gemeinschaftsräumen untersagt. Von dieser Regelung kann abgewichen werden, wenn dies die Heimleitung ausdrücklich genehmigt. 

Sofern im Doppelzimmer beide Bewohner gleichzeitig Besuch erhalten, ist darauf zu achten, dass sich maximal 4 Personen zur gleichen Zeit im Zimmer befinden und die Abstandsregel (min. 1,5 m) eingehalten wird.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass ein Besuch in den zentralen Bereich (Festsaal/AKH oder Begegnungsraum/GH/GCH bzw. Terrassen) ausweicht oder ein Spaziergang unternommen wird.

8. Verpflegungsleistungen und Abgabe von Mitbringseln

Während des Besuchs dürfen Mitbringsel und Geschenke den Bewohnern unter Einhaltung der Abstandsregeln übergeben werden. Es ist nicht möglich, gemeinsam Getränke oder Mahlzeiten einzunehmen. Der MNB ist vom Besucher durchgängig zu tragen. Es besteht auch die Möglichkeit, am Empfang Geschenke/ Dinge des alltäglichen Bedarfs für die Bewohner abzugeben. Zum Zwecke einer Feier (z.B. Geburtstag) ist mit Genehmigung der Heimleitung die Einnahme einer gemeinsamen Mahlzeit möglich.

9. Spaziergänge außerhalb der Einrichtung und in den Gärten

Spaziergänge von Besuchern mit Bewohnern außerhalb der Einrichtung sind wieder ohne Folgemaßnahmen zugelassen. Außerhalb der Einrichtung gelten die allgemeinen Bestimmungen der jeweils aktuellen Coronaverordnung. Zudem ist folgendes zu beachten:

  • Spaziergänge außerhalb sind nur während der Öffnungszeit des Empfangsbereichs möglich (siehe Besuchsdauer-und Zeiten) damit dort der Ausgang und die Rückkehr registriert werden kann.
  • Zusätzlich werden Bewohner oder auch begleitende Besucher gebeten sich im Wohnbereich ab-und wieder zurück zu melden.
  • Händedesinfektion nach Rückkehr

Spaziergänge von Bewohnern mit Besuchern (max. zwei) in den Gärten der Heime sind ebenfalls wieder zugelassen. Die Besucher haben dabei das Abstandsgebot (min. 1,5 m) zu beachten und müssen eine Alltagsmaske tragen. . Bei Begegnungen auf den Wegen ist sofern die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, ein möglichst rasches Vorübergehen zu praktizieren.

10. Aussetzung und Anpassung des Besuchskonzeptes

Tritt im Heim ein SARS-CoV-2-Infektionsfall auf, ist das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt abzustimmen und ggf. das Besuchskonzept auszusetzen oder anzupassen.

Erforderlichenfalls können die Besuchsregelungen (sowie die Ausgangsregelungen) im Einzelfall durch die Ortspolizeibehörde auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) eingeschränkt oder ausgesetzt werden.

Bei Gefahr im Verzug kann die Entscheidung über die Einschränkung oder Aussetzung von Besuchen auch vorläufig durch die Heimleitung getroffen werden bis zu einer Abstimmung mit dem Gesundheitsamt oder einer Anordnung durch die Ortspolizeibehörde.

Das Besuchskonzept unterliegt einer stetigen Überprüfung und wird sofern erforderlich angepasst.

11. Regelungen Betreutes Wohnen

Die vorstehenden Regelungen sind wie Eingangs dargestellt nur für die vollstationären Bereiche der Stiftung gültig. Für die MieterInnen des Betreuten Wohnens gelten verbindlich die Bestimmungen der aktuell allgemein gültigen Coronaverordnung.

Weiterhin bitten wir die MieterInnen die Räumlichkeiten der vollstationären Pflege nur zum Zwecke von Besuchen unter Einhaltung der vorstehenden Bestimmungen zu betreten. Besucher von Mietern sollen den vollstationären Bereich nicht betreten. Der Aufenthalt in Gemeinschaftsräumen ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Heimleitung gestattet.  

Zum Zwecke der Nachverfolgung von Kontakten bitten wir die MieterInnen auf freiwilliger Basis Besuche in ihren Wohnungen zu notieren.

Bei Gängen durch die Gärten der Heime werden die MieterInnen gebeten das Abstandsgebot (min. 1,5 m) zu anderen Personen einzuhalten, ebenso deren Besucher.

Wann ist ein Besuch ausgeschlossen?

Die Bewohner müssen den Besuch wünschen.

Selbstverständlich ist ein Besuch nicht möglich, wenn Sie Symptome eines Atemweginfektes oder eine erhöhte Temperatur über 37,4 Grad aufweisen oder Kontakt mit einer infizierten Person hatten, wenn seit dem letzten Kontakt keine 14 Tage vergangen sind.

Was ist bei Besuchen zu beachten, zu welchen Zeiten kann besucht werden.

Besuche sind nur zu Zeiten der Öffnung des Empfangs möglich. Dies weil bei jedem Besuch die Kontaktdaten aufgenommen werden müssen. Die Öffnungszeiten des Empfangs sind:

Albert-Knapp-Heim:                                Mo.-Fr.              9.00 Uhr bis 17.00 Uhr –

                                                                Sa.+ So. + FT 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Gerok-und Geschwister Cluss-Heim:     Mo.-So.           10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Es ist während des gesamten Aufenthalts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ebenso gilt das Abstandsgebot (min. 1,5 m), ausgenommen sind nahe Familienangehörige/(Ehe)Partner. Der Aufenthalt in Gemeinschaftsräumen ist für Besucher untersagt.

 

Was ist bei Besuchen im Bewohnerzimmer zu beachten - was gilt in Doppelzimmern?

Auch während dem Besuchs im Zimmer  ist eine Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen. Es ist das Abstandsgebot einzuhalten (min. 1,5 m), ausgenommen bei nahen Familienangehörigen/(Ehe)Partner. Es dürfen keine Speisen/ Getränke gemeinsam verzehrt werden. Geschenke dürfen übergeben werden.

Sofern im Doppelzimmer beide Bewohner gleichzeitig Besuch erhalten, ist darauf zu achten, dass sich maximal 4 Personen zur gleichen Zeit im Zimmer befinden und die Abstandsregel (min. 1,5 m) eingehalten wird.

Alternativ besteht die Möglichkeit, dass ein Besuch in den zentralen Bereich (Festsaal/AKH oder Begegnungsraum/GH/GCH bzw. Terrassen) ausweicht oder ein Spaziergang unternommen wird.

Was ist zu beachten, wenn ein Bewohner neu einzieht

Bewohner, die neu in die Pflegeeinrichtung einziehen, müssen einen negativen Corona- Test vorlegen, der max. 48 Stunden alt ist. Sie müssen außerdem ohne grippeähnliche Symptome sein (min. 48 Stunden), dann kann auf eine Quarantäne verzichtet werden. Nach 5-6 Tagen erfolgt ein erneuter Test auf Covid-19 zur Sicherheit.

 

Was ist bei Spaziergängen außerhalb der Einrichtung bzw. in den Gärten zu beachten

Spaziergänge von Besuchern mit Bewohnern außerhalb der Einrichtung sind wieder ohne Folgemaßnahmen zugelassen. Außerhalb der Einrichtung gelten die allgemeinen Bestimmungen der jeweils aktuellen Coronaverordnung. Zudem ist folgendes zu beachten:

  • Spaziergänge außerhalb sind nur während der Öffnungszeit des Empfangsbereichs möglich (siehe Besuchsdauer-und Zeiten) damit dort der Ausgang und die Rückkehr registriert werden kann.
  • Zusätzlich werden Bewohner oder auch begleitende Besucher gebeten sich im Wohnbereich ab-und wieder zurück zu melden.
  • Händedesinfektion nach Rückkehr

Spaziergänge von Bewohnern mit Besuchern (max. zwei) in den Gärten der Heime sind ebenfalls wieder zugelassen. Die Besucher haben dabei das Abstandsgebot (min. 1,5 m) zu beachten und eine Alltagsmaske zu tragen (auch von nahen Familienangehörigen/(Ehe)Partner). Bei Begegnungen auf den Wegen ist sofern die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, ein möglichst rasches Vorübergehen zu praktizieren.

 

Herzliche Grüße, Ihr 

Diakon Bernhard Wandel
Vorstand und Heimleiter